TIME AFTER TIME: DIE SACHE MIT DER ZEIT

Zeit

Es ist Donnerstagabend und die Arbeitswoche ist schon wieder fast rum. Dabei war doch gerade noch Montag früh, wo ich mir dachte „puuuhhh noch vier Mal früh aufstehen, bis ich wieder ausschlafen kann!“ Und nicht nur die Woche, sondern auch das Jahr neigt sich in großen Schritten dem Ende. Weihnachten steht vor der Tür und auch hier kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich etwas wehmütig murmelte, dass es jetzt wieder ein ganzes Jahr dauert, bis diese schöne Zeit erneut beginnt.

Doch ehe ich mich versah, war sie wieder da. Je älter ich werde, desto schneller rast die Zeit nur so an mir vorbei.
Ein Tag, eine Woche, ein Monat, ein Jahr. Vorbei.
Oft frage ich mich, ob ich die Zeit überhaupt richtig nutze und ich all dem, was ich mir vornehme überhaupt gerecht werde. Und ehrlich gesagt, realisiert sich das Meiste nur zu 50%. Dabei rede ich gar nicht unbedingt von Reisen o.ä., bei denen ja nicht NUR der Faktor Zeit eine Rolle spielt. Ich meine Dinge wie regelmäßig Freunde treffen, die Familie besuchen, After-Work-Partys und, und, und. Also Dinge von denen man meint, dass sie problemlos in den Alltag zu integrieren sind. Aber so leicht es auch klingt, für mich ist es das definitiv nicht.

Ich stehe morgens um 6 Uhr auf, mache mich fertig, fahre zur Arbeit. Von 8 bis, wenn es gut läuft, 17.30 Uhr, bin ich im Büro. Anschließend fahre ich eine Stunde quer durch Hamburg nach Hause oder zum Sport. Drei Mal in der Woche bin ich mindestens im Fitnessstudio. Danach bin ich gegen 20.30 Uhr zu Hause. Und anstatt mich zu entspannen, denn eigentlich bin ich ja kaputt, versuche ich noch den Haushalt zu schmeißen, meine Finger zu lackieren, arbeite am Blog oder was auch immer noch zu erledigen ist. Einen Blog zu haben und diesen regelmäßig mit ansehnlichen Content zu füllen, ist ohnehin eher ein Fulltime-Job. Da mein Job aber ein anderer ist, ist mein Blog ein sehr großer Zeitfresser, für den ich mir natürlich sehr, sehr gern die Zeit nehme, andere Sachen dafür aber auch opfern muss. Ich kann mich z.B. nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in der Woche auf der Couch lag und einen Film geguckt habe. Und wenn ich es am Wochenende dann doch mal schaffe, dann bin ich mit den Gedanken schon oft wieder in der nächsten Woche und plane sie durch, überlege, was ich alles zutun habe und zu welchen Themen ich Beiträge verfassen möchte.

So, nachdem ich dann drei Tage beim Sport war, bleiben mir für unter der Woche noch zwei Tage übrig. In dieser Zeit könnte ich mich mit Freunden treffen, etwas mit meinem Freund unternehmen, Freunde und Family anrufen, shoppen gehen, zum Frisör. Aber selbst das klappt nur sehr selten, denn es sind einfach zu viele Dinge, die stets erledigt werden müssen.

Wenn ich dann abends im Bett liege, ist der Tag aber noch nicht ganz vorbei. Dann müssen natürlich noch Instagram, Snapchat und die Neuankömmlinge in den Onlineshops gecheckt werden, damit ich auf dem Neuesten Stand bleibe. Das geht dann solange, bis mir die Augen endgültig zufallen. Und so geht es Tag ein, Tag aus. Everday the same procedure.

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Selbst an den Wochenenden komme ich nur selten zur Ruhe. Da ich regelmäßig zu meiner Familie fahre, die ca. 3 Autostunden von mir entfernt lebt, bin ich an vielen Wochenenden ausgebucht. Dann werden die Eltern von meinem Freund besucht, die ebenfalls nicht in Hamburg leben. Zudem bin ich am Wochenende auch oft in anderen Städten. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ich eigentlich nur in Hamburg arbeite, aber nicht so richtig hier lebe. Klar, das liegt natürlich an mir selbst und daran, wen und was ich priorisiere, wie ich in meinem Beitrag „don’t grwo up it’s a trap“ bereits beschreiben habe. Aber ich will es auch irgendwie nicht anders. Lieber hätte ich einfach mehr Zeit, um alles, was mir wichtig ist, unter einen Hut zu bekommen.
Aus diesen Gründen stelle ich mir häufig die Frage, ob das jetzt mein Leben lang mein Alltag sein soll? Ein Leben, das sich, zumindest unter der Woche, auf wenige „freie“ Stunden am Abend begrenzt. Und wie soll es werden, wenn ich einmal Kinder habe? Ich komme ja nicht einmal allein mit meiner Zeit aus.

Es soll jetzt auch nicht so rüberkommen, als würde ich mich über mein Leben beschweren und jammern. Mir ist schon klar, dass es mir sehr gut geht und andere Menschen einen noch viel strafferen Zeitplan, schlechtere Arbeitszeiten und noch viel mehr um die Ohren haben. Aber es würde mich einfach mal interessieren, wie ihr euren Alltag bewältigt. Vielleicht habt ihr ja wertvolle Tipps für mich, die mir etwas Stress rausnehmen oder Rituale, bei denen ihr auch mal abschalten könnt.

Ich habe mir zwar noch keinen genauen Plan für das kommende Jahr 2017 gemacht, aber ich will definitiv aufs Neue versuchen, meine Zeit so gut es geht zu nutzen und dabei alles zu realisieren, was mir wichtig ist und was ich machen will.
Und weil es so schön zum Thema Zeit passt, habe ich euch hier eine Auswahl meiner derzeit favorisierten Uhren zusammengestellt und auf die Shops verlinkt, wo ihr sie finden könnt. Vielleicht ja auch noch eine schöne Idee als Weihnachtsgeschenk .

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Meine Uhren-Favoriten findet ihr hier:

  1. Fossil Smartwatch Q Wander Touchscreen – shop here
  2. Skagen Gitte Milanaise – shop here
  3. MVMT Signature Series – shop here
  4. Daisy Dixon Amelia Melanzana – shop here
  5. Rosefield The Tribeca – shop here
  6. Michael Kors Garner – shop here
  7. Olivia Burton After Dark – shop here
  8. Nixon Unit A360 – shop here
  9. CLUSE Minuit – shop here
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