CITY TRIP: BARCELONA

Barcelona_shooting

Meine erste Städtereise in diesem Jahr ging gleich Anfang Februar nach Barcelona. Am 3.2. flogen Daniele und ich von Hamburg aus in die spanische Metropole und am 6.2. wieder zurück in die Hansestadt. Ich muss gleich dazu sagen, dass die Flugzeiten ab Hamburg sehr doof sind. Der früheste Flieger ab Hamburg geht um 10.25 Uhr und der späteste Flug ab Barcelona um 14 Uhr. Somit kann man den An-und Abreisetag nicht mehr wirklich voll ausschöpfen.

Als wir am Freitag dann endlich gegen 15.30 Uhr in unserem Hotel ankamen, waren wir erstmal hin und weg. Wir haben im Ofelias Hotel, nahe der Metro Station Plaza de España eingecheckt.
Das Hotel ist total süß und mit so viel Liebe zum Detail eingerichtet, dass man es kaum in Worte fassen kann. Hier findet ihr ein paar Bilder oder ihr klickt einfach auf den Link, um zur Homepage zu gelangen.

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Da Barcelona eine Stadt ist, in der man sich einfach treiben lassen sollte, möchte ich euch an dieser Stelle keine konkreten Empfehlungen aussprechen, sondern nur erzählen, was wir gemacht haben und wie wir es fanden. Zudem sind wir eher kleine Kulturbanausen, die sich nur gaaaaaanz selten eine Eintrittskarte fürs Museum kaufen. Die einzige Ausnahme war bis jetzt das Louvre, allerdings auch nur um die Mona Lisa zu sehen :-).

Fangen wir mal mit dem Wichtigsten an. Dem Shoppen. Alle möglichen Läden, insbesondere die des spanischen Filialisten Inditex, findet ihr rund um die Rambla. Natürlich sind auch H&M, Urban Outfitters, Footlocker und das El Corte Inglés überall vertreten. Es lohnt sich auch, die einzelnen, kleinen Gassen durchzuschlendern, denn dort gibt es coole Vintage-und Schuhläden. Zudem haben alle Geschäfte von 10 bis 22 Uhr geöffnet und in der Metropole Barcelona machen nur wenige Läden Siesta.

Barcelona_shopping

Barcelona_Gassen

Mindestens genauso wichtig wie das Einkaufserlebnis, ist natürlich das Essen. Insbesondere im Ausland ist dies einer meiner Leidenschaften. Hauptsache alles probieren, was es in Deutschland nicht gibt. Ganz wichtig ist dabei auch immer ein Besuch im Supermarkt, denn oftmals haben die echt leckere Süßigkeiten, die es bei uns nicht gibt.

Wenn ihr vom Fisch, über Süßigkeiten, Crêpe und Salami alles einmal probieren wollt, dann solltet ihr euch den Markt Mercat de la Boqueria nicht entgehen lassen. Dieser Frischemarkt liegt direkt auf der Rambla und ist definitiv einen Besuch wert.

Barcelona_Markt_Crepes

Barcelona_Markt

Zudem ist mir aufgefallen, dass Barcelona überall, und zwar wirklich an jeder Ecke, wunderschöne Cafés hat. Alle sind total liebevoll und modern eingerichtet, sodass ich am liebsten jedes einmal besucht hätte.

Eine richtige Restaurantempfehlung kann ich euch leider nicht aussprechen. Wir waren zwar in drei verschieden, doch dass diese nun überdurchschnittlich gut waren, kann ich nicht behaupten. Am ersten Abend waren wir im „Los Caracoles.“ Es war sehr lecker, hatte aber auch einen stolzen Preis. Aber für das vorzügliche Aioli hat es sich definitiv gelohnt. Hier waren wir übrigens auch auf Empfehlung und ich persönlich, würde es nicht uuuuunbedingt weiterempfehlen. Gerade auf Reisen kehre ich lieber dort ein, wo ich gerade bin und fahre ungern irgendwo hin, nur weil ich gehört habe, dass es dort besonders gut sein soll, denn am Ende ist eh immer Geschmacksache.

Am nächsten Abend aßen wir im „La Fonda.“ Hier haben wir ein Drei-Gänge-Menü bestellt, welches vom Preis und der Leistung auch gut war.

Den letzten Abend haben wir im „Grill Room“ verbracht. Auch hier gab es wieder ein Menü. Dieses hat mir am wenigsten zugesagt. Es kann aber auch am leicht genervten Personal gelegen haben, welches die Gäste ziemlich schnell abgefertigt hat.

Falls ihr euch jetzt fragt, warum wir in Spanien keine Tappas gegessen haben, dann gibts hier meine kurze Antwort: Für mich sind Tappas kleine, überteuerte Fettlappen, die alle gleich schmecken, nämlich nach nichts außer Fett und Teig. Ausnahme sind natürlich Oliven.

Barcelona_Caracoles

Und was kann man in Barcelona außer shoppen und essen noch so machen? Gute Frage, ich weiß es nicht! Nein Quatsch. Barcelona hat jede Menge zu bieten. Allerdings braucht man dazu Zeit, die wir nicht hatten.

Wenn ihr euren Liebsten unendlich glücklich machen wollt, dann geht ihr mit ihm ins „Camp Nou“ und schaut euch ein FC Barcelona Spiel an. So wie wir. Weil ich nämlich so eine tolle Freundin bin, habe ich meinem Freund Tickst für das Spiel Barca gegen Bilbao geschenkt. Und man mag es kaum glauben, aber ich fand es auch echt cool. Barca vor, noch ein Tor!!! 🙂

Barcelona_CampNou

Wie schon desöfteren erwähnt, finde ich die klassischen Hopp-On-Hopp-Off-Touren immer prima, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt zu sehen und dabei auch noch Infos darüber zu bekommen. Deshalb haben wir uns auch diesmal wieder für so eine Busfahrt entschieden. Für uns lohnte es sich dabei an der Sagrada Familia, dem Park Güell und am Olympiastadion auszusteigen.

Die Sagrada Familie wurde von Antonio Gaudí entworfen und ist bis heute unvollendet. Ich habe sie vor einigen Jahren bereits besucht. Und genau wie damals, standen auch diesmal überall Baukräne herum, die mein Foto zerstörten.

Barcelona_SagradaFamilia

Der Park Güell, ebenfalls von Gaudí erschaffen, ist wirklich sehr schön. Wer Zeit hat, sollte ihn einmal komplett ablaufen.

Barcelona_ParkGüell

Und auch das Olympiastadion ist sehr beeindruckend. Zudem hat man von dort aus einen tollen Blick auf die Stadt.

Wer Barcelona im Sommer besucht, kann sich auch an den Strand legen, falls die asphaltierte Stadt einem irgendwann die Luft zum Atmen nimmt.

Und hier noch ein paar Tipps:

In Barcelona weht eine ganz schön steife Brise. Es lohnt sich, auch bei eigentlich angenehmen Temperaturen, winddichte Kleidung zu tragen.

Da man sich überwiegend mit der Metro oder dem Bus fortbewegt, solltet ihr euch Tageskarten kaufen. Wir haben für das Vier-Tages-Ticket 27€ p.P. gezahlt.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr die Stadt auch mit dem Fahrrad erkunden. Fahrradverleihe gibt es an fast jeder Ecke.

Habt eure Taschen und Wertsachen immer im Blick. Vor allem auf der Rambla sind professionelle Langfinger unterwegs.

Ihr wollt leckeren Kaffee trinken? Dann geht zu Starbucks. Die Spanier können keinen Kaffee :-).

Barcelona, it was a pleasure to meet you again and I’ll be back sometime.

Barcelona_Gaudi

Barcelona_Streets

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