BACKPACKING THAILAND: KOH TAO

Freedom_Beach

Drei Tage später ging es dann von Koh Phangan weiter nach Koh Tao. Nur 1,5 Stunden später erreichten wir meine eigentliche Lieblingsinsel mit der Fähre.

Damals habe ich meinen Tauchschein auf Koh Tao gemacht und mich in die Insel verliebt.

Neben unseren Tauchspots war der Freedom Beach damals mein absolutes Highlight. Ein kleiner weißer Strand, inmitten von Palmen und Korallen und Schaukeln die ins Wasser hängen. Einfach traumhaft. Und genau darauf habe ich mich besonders gefreut. Also schnell aufs Mopped und ab zum Freedom Beach. Doch anstatt direkt an den Strand zu fahren, mussten wir vorher noch eine Art Eintritt zahlen, denn der Strand ist nun wohl privat. Mmmhh, na gut, wenn es dann noch schöner und v.a. sauber ist, dann finde ich es ok. Doch uns erwartete leider genau das Gegenteil. Müll und Gestank. Das war wirklich sehr enttäuschend und traurig. Wenigstens konnten wir noch gut schnorcheln.

Freedom_Beach_Koh_Tao

Anschließend fuhren wir zur Shark Bay in der Hoffnung, beim Schnorcheln einen Hai zu sehen. Und auch dort mussten wir erstmal blechen, um den Strand überhaupt zu betreten. Da er zu einem großen, luxuriösen Hotel gehört, war dieser diesmal wirklich sehr sauber und schön. Geschnorchelt sind wir dort allerdings nicht mehr, da das Ausleihen der Ausrüstung überdimensional teuer war.

Shark_Bay

Anschließend machten wir dann noch Halt im Tattoo-Studio, wo sich mein Freund sein Wunsch-Motiv designen lassen hat. Zwei Tage später bekam er dann auch sein Bamboo-Tattoo.

Abends waren wir dann in Mae Haad, wo sich Bars, Restaurants und Shops aneinanderreihen. Dort kann man gutes Barbecue bekommen und mit den unzähligen Backpackern, die v.a. wegen der Tauchschulen auf Koh Tao sind, feiern.

Bambootattoo

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Longtail Boat rüber nach Ko Nang Yuang. Die kleine Insel, die für ihren Aussichtspunkt bekannt ist, von dem man die Sandbank der Insel sehen kann. Das typische Postkartenmotiv halt. Irgendwie waren wir allerdings naiv und dachten, es wäre eine kleine, einsame Insel, die man zu Fuß ablaufen kann. Pustekuchen. Diese Insel wurde zu einem wahren Touristen Hotspot umfunktioniert. Alles wirkte künstlich und im Wasser tummeln sich, mal wieder, unzählige Chinesen mit orangenen Schwimmwesten, top Schnorchelausrüstung und Taucheranzug. Man muss ja gut vorbereitet sein, wenn man einmal im Leben schnorcheln geht. Das Bild war also wieder dahin, genau wie die erhoffte „einsame Insel Atmosphäre.“

Da es mir am Strand zu blöd wurde, machte ich mich auf den Weg zum Aussichtspunkt. Ein paar Meter vorm Ziel, erwartete mich schon eine Schlange voller Menschen, die, genau wie ich, darauf warteten, das Postkartenmotiv live einzufangen. Ich kann euch leider nicht sagen, weshalb dort eine Schlange war, denn ich habe es aufgrund unzähliger Mücken, keine fünf Minuten in der Schlange ausgehalten. Echt doof, aber mein Körper konnte definitiv keinen einzigen Mückenstich mehr vertragen. Also schnell wieder runter und zurück nach Koh Tao.

Dort fuhren wir dann noch an den Strand Ao Leuk, wo es angeblich Schildkröten geben sollte. Uns ist beim Schnorcheln leider keine über den Weg geschwommen, aber wenigsten haben wir wieder Eintritt für den Strand gezahlt :-(.

palmbeach

Alles in allem ist leider auch Koh Tao nicht mehr so schön wie damals. Wie die anderen Inseln auch, hat Koh Tao ein Müllproblem, ist viel teurer geworden und nicht mehr der typische Inbegriff des Paradies.

Dennoch ist es noch immer eine tolle Insel und hätte ich den Vergleich zu vor vier Jahren nicht, dann würde ich Vieles sicher auch nicht so eng sehen.

Where to sleep: 

Wenn ihr ein schönes, kleines Hotel mit Ausblick, aber nicht direkt am Strand haben wollt, dann empfehle ich euch das Chaantalay. Es liegt im Inneren der Insel, aber unweit von Mae Haad entfernt.

Where to eat/drink: 

Am Strand von Mae Haad reihen sich viele Restaurants und Bars aneinander. Dort habt ihr die Qual der Wahl. Wenn euch die italienische Küche fehlt (was bei uns der Fall war), dann besucht die Pizzeria Farango.

What to do: 

Eigentlich kommt man auf Koh Tao nicht drum rum, einen Tauchschein zu machen. Also traut euch. Ansonsten kann man einfach die Strände erkunden, Schnorcheln gehen oder sich massieren lassen.

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