BACKPACKING THAILAND: KOH PHI PHI

Koh_phi_phi_longtailboat

Nach unseren drei super schönen Tagen auf Koh Lipe, ging es dann weiter nach Koh Phi Phi. Mit dem Speedboat aka Beatboat. Da ich vor vier Jahren in Thailand eine sehr schlechte Erfahrung mit dem Speedboat gemacht habe, wollte ich nie wieder in eins steigen.
Allerdings war das zur Überfahrt die beste Option. Also habe ich mich noch drei Stunden lang rückversichert, wie gefährlich die Fahrt sein könnte und habe dann dem Kauf der Speedboat-Tickets lebensmüde zugestimmt. Die Fahrt dauerte vier Stunden. Wir haben es ja nicht anders gewollt. Eigentlich wollten wir ja auch gar nicht so weit fahren, sondern nur eine Stunde nach Koh Muk zurücklegen, wo wir dann einsam und allein das Paradies genießen wollten. Doch da wir auf Koh Lipe mal wieder festgestellt haben, dass wir immer etwas Trubel um uns herum brauchen und wir ohne dem wahrscheinlich eingehen würden, haben wir uns entschieden, direkt nach Koh Phi Phi zu fahren. By the way…die Speedboat-Fahrt war ein Kindergeburtstag. Ganz entspannt.

Damals war Koh Phi Phi eine meiner Lieblingsinseln in Thailand, doch das sollte nun anders werden.

Da die Unterkünfte auf der Insel teuer waren, haben wir die erste Nacht im The Beacha Club in Ao Nang verbracht. Das war keine gute Idee denn der Partystrand ist eine Mini-Ausgabe der bekannten Full Moon Partys auf Koh Phangan. Die ganze Nacht war nicht an Schlaf zu denken, denn die Boxen standen gefühlt in unserem Zimmer.

Koh_phi_phi_sunset

Am nächsten Tag wollten wir in ein anderes Hotel ziehen. Ursprünglich an die Ostküste der Insel. Dort war ich damals auch und es war wunderschön, nur leider etwas abgelegen. Als wir dann erfuhren, dass das Taxiboat an diese Seite Koh Phi Phis 40€ kosten sollte, stellten wir schnell einen neuen Masterplan auf.

Da es uns auf der Insel irgendwie nicht so gut gefiel (überfüllt, extrem laut, schmutzig) buchten wir nur noch eine Nacht an der Tonsai Bay im Panmanee Hotel und verkürzten den eigentlich geplanten Aufenthalt von vier auf zwei Tage.

pineapple

So hatten wir noch einen Tag Zeit für eine Schnorcheltour. Da das Wetter an dem Tag leider nicht so gut war, haben wir nicht allzu viel sehen können. Ein Stopp war u.a. die berühmte Maya Bay, bekannt aus dem Film „The Beach.“ Diese ist, außer Frage, das Paradies pur. Allerdings auch eine Touri-Attraktion pur. Man sollte also wissen, ob man darauf Lust hat oder nicht und ob man sich die Fotos, mal wieder, mit 1000000 Chinesen teilen möchte. Challenge: #photowithoutchinese. Eine Mission Impossible sag ich euch.
Auf jeden Fall war ich noch sehr mutig, denn ich bin ins Wasser gegangen, als es schon stockdunkel war und ich nicht sehen konnte, was unter mir passiert. Und das alles nur, um das glitzernde Plankton zu sehen.

Koh_phi_phi

Koh_phi_phi_cave

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Und das waren sie dann auch schon. Zwei Tage auf Koh Phi Phi, einer Trauminsel im Paradies, die dem Massentourismus zum Opfer gefallen ist.

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Where to eat/drink: 

Ihr könnt im Zentrum, also direkt am Pier ausschließlich internationale Küche finden. Das traditionelle Thai geht dort leider etwas unter, wird aber dennoch fast überall angeboten. Ich kann euch auch leider nur das Grand PP Arcade empfehlen. Dort gab es auch thailändische Küche im urban jungle Ambiente.

What to do: 

Eine Schnorchel-Tour auf Koh Phi Phi ist ein Muss, zumindest wenn das Wetter mitspielt. Es gibt viele Anbieter für Schnorchel-Ausflüge. Wenn ihr Glück habt, trefft ihr jedoch einen Thai, der mit euch eine private Longtailboat macht. Die ist zum einen günstiger und ihr bestimmt selbst, wie lange ihr wo halten wollt.

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