BACKPACKING: SINGAPUR & MALAYSIA

Georgetown_door

Nachdem ich euch wochenlang auf Instagram, Facebook und Twitter mit Urlaubsbildern meiner dritten Süd-Ost-Asien-Reise zugespamt habe, kommt hier nun der ausführliche Blogpost zur Backpacking-Reise.

Singapur:

Am 26.3.2017 flogen mein Freund ich ich von Berlin mit Ethiad Airways, über Abu Dhabi, nach Singapur. Wir waren insgesamt 16 Stunden unterwegs, wobei der zweite Flug ein Nachtflug war, wir Montag Vormittag ankamen und unerwartet fit waren.

Zuerst checkten wir in unser einfaches, aber modern und sauberes Zimmer im Fragrance Hotel – Crystal im Stadtteil Geylang ein. Von dort aus hatten wir ca. 10 Minuten Fußweg zur MRT-Station Aljunied. Das Hotel lag übrigens im Rotlichtviertel. Aber alles ganz easy oder wie Daniele meinte, als er Abends noch kurz draußen zum Rauchen war: „Vor unserem Hotel stehen Prostituierte. Aber die sind ganz entspannt!“ :-).

Da wir nur zwei Tage in Singapur eingeplant hatten, war unser Zeitplan straff, sodass wir uns sofort auf die Socken in Richtung Orchard Road machten. Dort spazierten wir dann etwas umher, aßen eine Kleinigkeit und versuchten uns an das feucht-warme Klima zu gewöhnen.

Da ich bereits zum zweiten Mal in Singapur war, beeindruckte mich das Zentrum nicht mehr allzu sehr und da uns die Müdigkeit dann doch einholte, fuhren wir nochmal für ein kurzes Schläfchen ins Hotel. Drei Stunden später und wie vom Trabbi überrollt, erwachten wir wieder und machten uns auf den Weg zum legendären Gardens by the Bay. Diese künstlich angelegte Parklandschaft soll in erster Linie die Lebensqualität der Stadtbevölkerung steigern und als Erholungsgebiet dienen. Es ist schon beeindruckend, wie diese Stadt es immer wieder schafft, futuristische Architektur mit Natur zu verbinden, sodass sich einfach jeder in der Metropole wohlfühlen kann.

Gardens_by_the_bay

Anschließend fuhren wir nach China Town, um. Komischerweise wurden gegen 21 Uhr schon die Bürgersteige hochgeklappt und die Straßen waren wie leergefegt. Gut, dann eben nicht und weiter nach Clarke Quay. Hier gibt es eine große Auswahl an Bars und Restaurants, doch die Preise ließen uns die Ohren schlackern. Mmhh, vor vier Jahren war es doch noch viel günstiger! Komisch. Naja, so richtig angesprochen hat uns eh nichts und ehe wir uns versahen, saßen wir bei Burger King, den wir definitiv nicht weiterempfehlen werden.

China_Town

Am nächsten Tag machten wir die klassische Touri-Hop-On-Hop-Off-Tour. Ich bin ja ein echter Freund davon. Aus-und Einsteigen wo man will und dann auch noch nützliche Informationen bekommen. Perfekt.

Den besten Hopp-Off hatten wir in Kampong Glam und in der Arab Street. Die kleinen Gassen sind geprägt von coolen Cafés und Restaurants, sowie kleinen Boutiquen mit echt toller Kleidung und Accessoires. Auch Little India ist durch seine bunte Häuservielfalt und das Aufeinandertreffen undefinierbarer Gerüche immer einen Besuch wert.

Kampong_Glam

Singapur_Nudelsuppe

Singapur_Little_India

Und das waren sie auch schon, unsere zwei Tage in Singapur. Klar, man hätte noch einen Tag gebraucht, um vielleicht Sentosa oder das Mc Ritchie Reservoir zu erkunden, aber auch das habe ich beides schon gesehen und ich denke, dass es genügt hat.

Marina_Bay_Sands

Malaysia:

Am 29.4. flogen wir weiter nach Malaysia. Kuala Lumpur um genau zu sein. Der Flug dauerte nur eine halbe Stunde und kostete mit Jetstar um die 30€. Auch hier hatten wir nur zwei Tage eingeplant, die, im Nachhinein, mehr als ausreichend waren.

Wir checkten im Cosmo Hotel, ganz nah an der LRT-Station Masjid Jamek ein. Das Hotel hatte erst im November eröffnet, sodass noch alles neu und unberührt war.

Zudem lag es nur 10 Minuten von der Market Hall entfernt, wovon wir uns viel versprachen. Allerdings gab es dort, wider erwarten, keine leckeren Köstlichkeiten, sondern ausschließlich Krims Krams, den kein Mensch braucht. Tücher, Seifen, Schmuck…und alles natürlich völlig überteuert. Nur ein paar Minuten weiter, waren wir auch schon in China Town. Dort durchschlängelten wir die engen Marktgassen mit unzähligen Plagiaten. Hach, was hätte ich mir doch alles an Designertaschen zulegen können!? ;-).

Leider waren wir hier nun auch erstmal gefangen, denn der Starkregen hatte uns mal wieder eingeholt. Unsere erste Woche war wettertechnisch eh nicht so der Hit. Da kam ganz schön was vom Himmel und wir hatten schon Angst, dass unser Urlaub so ganz ohne Sonne dahinfließt.

Es war mal wieder Essenszeit und Gott sei Dank, gibt es in KL einen Nightmarket mit allem was das Herz begehrt, naja, zumindest wenn das kulinarische Herz keine Grenzen kennt. Gegrillte Frösche, Saté-Spieße mit Erdnusssoße, Fried Rice, Insekten…es gab einfach alles und die Preise waren auch human.

KL

Vollgefuttert haben wir uns dann noch eine Fußmassage gegönnt. Eine steile Treppe führte uns in einen dunklen Hinterraum, den wir sofort wieder verlassen hätten, wenn da nicht schon einige Kunden gesessen hätten. Die Fußmassage war gut, aber, na klar, schmerzhaft bis zum geht nicht mehr. Und zum Glück war es so dunkel, dass wir nicht viel sehen konnten, denn das „Massagestudio“ sah definitiv schlimmer aus, als ein Messie-Keller. Aber egal, die Massage-Ladies waren total süß und lieb und man weiß ja, worauf man sich in Süd-Ost-Asien einlässt.

Am nächsten Morgen, nach unserem extrem schlechten Frühstück, dass noch nicht einmal Kaffee im Angebot hatte, machten wir uns auf den Weg zu den Petronas Towers, sozusagen dem Wahrzeichen von Kuala Lumpur. Danach erkundeten wir zu Fuß die Stadt und mussten feststellen, dass es kaum möglich war, sich normal fortzubewegen, da die unzähligen Baustellen es nicht zuließen. Zudem fühlten wir uns in KL auch nicht sonderlich wohl. Es ist wirklich keine schöne Stadt, obwohl immernoch schöner als Jakarta, und so richtig warm wurden wir mit den Menschen dort auch nicht. Deshalb war unsere Vorfreude auf Georgetown umso größer.

Petronas_Towers

Petronas

Noch am selben Tag kauften wir uns für umgerechnet 12€ ein Busticket nach Penangs Hauptstadt Georgetown.

Am nächsten morgen fielen wir also schon um 6 Uhr aus dem Bett, geweckt von den Gebeten, die durch die Stadt tönten. Um 8 Uhr, naja, mit einer halben Stunde Verspätung, ging die sechsstündige Busfahrt nach Georgetown dann los.

In Georgetown hatten wir ein ganz tolles Hotel. Vom Areca Hotel aus konnten wir fußläufig alles gut erreichen.

Areca_Hotel_Outside

Areca_Hotel_Inside

Im Fokus standen für uns die für Georgetown bekannten Streetart-Malerein und das Streetfood. Wir mussten z.T. schon etwas suchen, aber am Ende haben wir jedes Motiv gefunden, das wir auch sehen wollten. Es war allerdings nicht so leicht, ein Bild zu erhaschen, auf dem kein Chinese drauf war. Ab diesem Tag bereiteten wir uns dann übrigens auf eine neue Challenge vor: #photowithoutchinese :-).

Georgetown_Streetstyle

streetart_Kungfu

streetart_soya

Außerdem bekannt für Georgetown sind die Jetties. Ich kann euch nur nicht sagen, was daran so toll gewesen sein soll. Es gab dort eigentlich nichts zu sehen, bis auf ein paar Läden, die auf den Steg gebaut waren.

Unser Highlight gab es dann am Abend. Wir aßen im Restaurant Kapitan super leckeres Tandoori Chicken. Also when in Georgetown, dann besucht dieses Restaurant!

georgetown_bike

georgetown_chinese

Ursprünglich hatten wir zwei Tage in Georgetown eingeplant, doch am Abend beschlossen wir, dass wir keine Lust mehr auf die Stadt haben und bereit für die Insel sind. Deshalb kauften wir uns noch schnell ein Fährticket in Richtung Thailand und wie die Reise weiterging, das seht ihr im anschließenden Blogbeitrag: „Backpacking: Thailand.“

Und falls ihr noch ein paar Infos haben wollt, die ich im Beitrag nicht erwähnt habe, dann hinterlasst mir sehr gern Kommentare mit euren Fragen.

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1 Comment

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