BACKPACKING #1: THAILAND

Thailand

In meinem ersten Travelpost auf allthestuffineed, möchte ich euch von meiner allerersten Fernreise  als Backpacker erzählen.

Es war Februar 2013, als meine Cousine und ich, so ziemlich spontan (9 Tage vor Abflug), unseren Flug nach Singapur gebucht haben, um von dort aus, innerhalb von knapp vier Wochen, Thailand und Kambodscha zu bereisen.

Angekommen in Singapur, haben wir uns in einem kleinen Hotel im Stadtteil „Little India“ eingenistet…und der Name war Programm :-).

Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder zum Changi Airport, von wo aus wir direkt ins Paradies von Thailand flogen. Los ging es in Loh Lanta, von wo aus wir einige Inseln auf der Westseite von Thailand erkundeten. Dort wohnten wir in unserer ersten, eigenen Strandhütte direkt am Meer. Zugegeben, das Interior war nicht das, was wir aus Deutschland gewohnt waren, aber das haben wir auch nicht erwartet. Zudem überwog die Freude, am anderen Ende der Welt am Strand zu liegen, mit dem Tuck Tuck über die Insel zu fahren und das leckere Essen an jeder Ecke. Da kann man schonmal über einen Eimer anstatt einer Klospülung hinwegsehen :-).

Zwei Tage später ging es mit der Fähre weiter nach Koh Phi Phi. Im Hafen angekommen nahmen wir ein Longtailboat zu unserer Unterkunft. Diese war nämlich nicht anders zu erreichen, als mit einem wunderschönen, blumenbehangenem und absolut sicherem Holzboot, welches für Seekranke und Angsthasen nicht zu empfehlen ist. Und da waren wir nun. Mitten im Paradies. Unsere Hütte war etwas höher in den Dschungel gebaut, sodass wir nachts von den Geräuschen exotischer Tierarten in den Schlaf gesungen wurden. In unseren zwei Tagen auf Koh Phi Phi haben wir auf abenteuerliche Art und Weise die Insel erkundet und einfach nur den Strand, das Meer und die Sonne genossen.

Dann ging es weiter auf die Ostseite von Thailand, wo wir zuallererst die Insel Koh Phangan besuchten.  Diese wunderschöne Insel ist vor allem für ihre Fullmoonparty bekannt. Diese haben wir allerdings nicht mitgenommen, sondern uns lieber in die hohen Wellen geschmissen, uns den Bauch auf dem Nightmarket vollgeschlagen und schöne Armbänder gekauft;-). Zudem haben wir uns von einer Tauchlehrerin am Strand die Teilnahme an einem diving course aufschwatzen lassen, was definitiv eines unserer Urlaubshighlights war und angesichts des super günstigen Preises (ca. 200€) ein unschlagbares Angebot.

Dazu fuhren wir mit der Fähre rüber nach Koh Tao. Diese Insel hat übrigens mein Herz erobert, da sie tolle Beachbars und kleine, traumhafte Strände zu bieten hat. Außerdem treiben sich auf Koh Tao vorwiegend junge Leute rum, da es auf der Insel nur so von Tauchschulen wimmelt. Unser zu Hause für die nächsten fünf Tage war übrigens wieder eine Strandhütte, direkt bei der diving school. Die Unterkunft war in den Gebühren für den Tauchschein nicht inbegriffen, aber dennoch mal wieder sehr günstig. Die nächsten zwei Tage wurde dann mit Tauch-Theorie und diversen Übungen im Pool verbracht und dann ging es raus ins open water. Es war eine großartige Erfahrung, die ich nicht missen will. Schnappatmung, ständiges Wasser in der Taucherbrille, meine Cousine, die unter Wasser auf meiner Tauchflasche geritten ist und natürlich die wunderschöne Unterwasserwelt. Unseren letzten Tag auf Koh Tao verbrachten wir am Freedom Beach. Ein kleiner, mit Korallen übersäter Strand, Schaukeln in den Bäumen, Kokosnüssen und türkisblauem Wasser, ein wunderschönes Fleckchen Erde.

Nach vier entdeckten Inseln hieß es dann „bye, bye paradise, welcome big city life!.“ Mit der Fähre ans Festland und von dort aus mit dem Nachtbus nach Bangkok. By the way…man mag es kaum glauben, aber Thailand ist in Sachen Reiseverkehr extrem gut organisiert. Wir haben nicht ein Mal auf den Bus oder die Fähre gewartet und kamen immer dort an, wo wir hin wollten. Wir hatten keine Probleme oder einfach nur Glück :-).

Nach ca. vier Stunden Busfahrt kamen wir im stickigen, lauten und schmutzigem Bangkok an und wurden schon am Bus von unzähligen Tuck-Tuck-Fahrern empfangen. Ehrlich gesagt war das im ersten Moment viel zu viel für uns, wir kamen ja schließlich erst tiefenentspannt von den Inseln und konnten mit so einer Metropole absolut nichts anfangen. Am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder anders aus und wir machten uns, gemeinsam mit unserem für den Tag gebuchten Tuck Tuck auf den Weg. Wir besuchten den Königspalast Wat Pho, der uns sehr beeindruckt hat. Weniger interessant hingegen war jedoch die Fahrt mit dem Wassertaxi. Es gab nicht zu viel zu sehen, was wir nicht eh schon erkundet hatten.  Und was darf in einer Metropole natürlich nicht fehlen? Na klar, shoppen! Dazu fuhren wir zur Skytrain Station Siam, wo uns riesige Shopping Malls erwarteten. Zwar nicht unbedingt unser Stil, aber für uns dennoch außergewöhnlich war das MBK. Diese Mall erstreckt sich über sieben Etagen und hat eine Menge Kitsch, traditionell asiatische Läden und vor allem viele Plagiate zu bieten. Für mich waren besonders die unzähligen Handyhüllen interessant :-).

Nach 2,5 Wochen durch Thailand ging es dann weiter ins Nachbarland. Welches das war und wie unsere Reise weiterging, erfahrt ihr in meinem nächsten Travelpost.

Ich hoffe es hat euch gefallen und ich freue mich über eure Kommentare, Anregungen und beantworte natürlich gern eure Fragen, die ich in dem Beitrag nicht detailliert erzählt habe.

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